Atmen

klecks1

Ich atme tief ein und wieder aus.
Ein die Hoffnung –
aus die Angst!

Lange habe ich gewartet
und ich bin weiter gegangen
als ich glaubte gehen zu können.
Und ich suche noch den Weg,
Meinen Weg!

Und ich atme tief ein und wieder aus.
Ein den Glauben –
aus den Zweifel!

Ich habe sie erfahren,
kurze Momente vollkommenen Glücks,
aufgehoben sein, sich sicher fühlen.
Nur leider – sie bleiben nicht.

Und ich atme tief ein und wieder aus.
Ein die Liebe
aus das Alleinsein!

Ich verstehe es noch nicht –
wie weit muss ich noch gehen,
reisen, um endlich anzukommen?
Ist der Weg immer das Ziel?
Braucht man nur viel Geduld und Zeit?

Und ich atme tief ein und wieder aus.
Ein die Zuversicht –
aus die Erschöpfung!

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Veröffentlicht von

piri ulbrich

Ich bin ganz schön viel und ganz schön wenig, ich bin Mutter, Hausfrau und Dichterin in allen Lebenslagen. Ein Kopf voller Fragen: Was denkt er gerade? Was ziehe ich heute an? Wo ist Süden? Soll ich, oder nicht? Warum habe ich in den 70er Jahren meine Haare so verunstaltet? Wie bekomme ich diesen Fleck weg? Was macht eigentlich die - ähm, wie heißt sie noch - die Dings, die... ömpf... die, die immer so schräg aussah? Was macht die Feuerwehr hier? Warum immer ich? Ist dein Blau mein Blau? Wer hat die Schokolade aufgegessen? Wieso regnet es schon wieder? Was? Wieso? Warum?

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