Abgrund

Freischwebend über dem Abgrund
an einem seidenen Faden
ohne doppelten Boden
oder Sicherung

Niemand da
der einen auffängt
oder gar der Spinne hilft

Keiner da
der einen Haken hält
oder ihn in die Wand haut

Ist da jemand
der die Bohlen schlägt
und den Teppich legt

Ist da einer
der den, der da hängt
— fängt

©petra ulbrich

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Veröffentlicht von

piri ulbrich

Ich bin ganz schön viel und ganz schön wenig, ich bin Mutter, Hausfrau und Dichterin in allen Lebenslagen. Ein Kopf voller Fragen: Was denkt er gerade? Was ziehe ich heute an? Wo ist Süden? Soll ich, oder nicht? Warum habe ich in den 70er Jahren meine Haare so verunstaltet? Wie bekomme ich diesen Fleck weg? Was macht eigentlich die - ähm, wie heißt sie noch - die Dings, die... ömpf... die, die immer so schräg aussah? Was macht die Feuerwehr hier? Warum immer ich? Ist dein Blau mein Blau? Wer hat die Schokolade aufgegessen? Wieso regnet es schon wieder? Was? Wieso? Warum?

2 Gedanken zu „Abgrund“

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