Katzen

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Erklär mir die Liebe

Erklär mir Liebe
Erklär mir den Tod
Erklär mir die Triebe
Erklär mir die Not

Sag nicht, dass es so ist
Wie es eben sein muss
Sag mir nur, dass die Liebe
uns alle erlöst

Erklär mir die Hoffnung
und sag nicht; sie ist fort
Erklär mir die Trauer
denn sie ist noch dort

Sag, was ist das Leben
und erklär mir die Welt
und gibt mir die Liebe
– halt mich fest, wie du selbst

Petra Ulbrich

Das gesprochene Gedicht ist im Hauptblog zu hören.

Schnellschuss — voller worte

Man sollte nicht in tiefe Traurigkeit verfallen Man sollte nicht an Orten sein wo’s leblos ist Man sollte nicht dem Gegenüber eine knallen Man sollte nicht verzweifeln, denn dann ist man Pessimist Man sollte nicht die blaue Blume suchen Man sollte nicht man sollte sagen Man sollte lieber eine Reise buchen Man sollte wenn die…

über Schnellschuss — voller worte

Spannung — voller worte

Spannung
Alles bebt,
schon Stunden
stehe ich
hab acht kurz
vor der Explosion –
es bebt der ganze Körper.

Es schwebt,
es zittert, bebt
Das Abenteuer kann beginnen!

Doch Achtung
vor der unbedachten Handlung.
Spannung in der Luft.
Elektrisierend
ohne faradayschen Käfig
– Ungeschützt.

Es schwebt,
es zittert, bebt
und nichts geschieht!

Der Alltag wird zu eng,
Ereignisse stagnieren.
Hektische Stimmung drängt
zu unbesonnenen Kampagnen.

Es schwebt,
es bebt, die Maske sitzt,
die Bühne ist gerichtet.
Die Spannung steigt
ins Unermässliche.

Wer drückt den Hebel?
den verlässlichen
– Entlastung!

Es schwebt,
es applaudiert und bebt,
der Vorhang fällt!

Applaus

©petra ulbrich

über Spannung — voller worte

Atmen

klecks1

Ich atme tief ein und wieder aus.
Ein die Hoffnung –
aus die Angst!

Lange habe ich gewartet
und ich bin weiter gegangen
als ich glaubte gehen zu können.
Und ich suche noch den Weg,
Meinen Weg!

Und ich atme tief ein und wieder aus.
Ein den Glauben –
aus den Zweifel!

Ich habe sie erfahren,
kurze Momente vollkommenen Glücks,
aufgehoben sein, sich sicher fühlen.
Nur leider – sie bleiben nicht.

Und ich atme tief ein und wieder aus.
Ein die Liebe
aus das Alleinsein!

Ich verstehe es noch nicht –
wie weit muss ich noch gehen,
reisen, um endlich anzukommen?
Ist der Weg immer das Ziel?
Braucht man nur viel Geduld und Zeit?

Und ich atme tief ein und wieder aus.
Ein die Zuversicht –
aus die Erschöpfung!